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Tollkirsche Atropa Belladonna
Vorkommen Die Tollkirsche wächst in Mittel- und Südeuropa und in Teilen Asiens und Afrikas. Zu finden ist sie an Waldlichtungen, insbesondere in bergigen und hügeligen Lagen. Wirkung Geringe Mengen (20 - 180 mg) der getrockneten Pflanzenblätter werden geschluckt oder geraucht. Starkes Halluzinogen, beschleunigter Herzschlag. Der Rausch beginnt mit einer starken Erregung, meist kommt es zu angenehmen Halluzinationen. In der zweiten Rauschphase schläft man meist ein. Die Träume während dieses Schlafes werden als überaus farbig und angenehm beschrieben; oft haben sie sexuellen Charakter. Nebenwirkungen Von Selbstversuchen mit der Tollkirsche ist dringend abzuraten, sie ist für Menschen giftig und es sind zahlreiche Todesfälle verbürgt. Insbesondere während der anfängichen Erregungsphase kann es zu Herzanfällen kommen. Die Wurzeln der Pflanze sollten auf keinen Fall verwendet werden, da sie das hochgiftige Apoatropin enthalten. |