Jetzt hat schon wieder jemand
ein schlimmes Wort gesagt. Wissen die Götter, was er damit wirklich gemeint hat, ob ihm der Zusammenhang bewusst war und wenn ja, ob es ihn überhaupt interessiert hat. Immerhin ist es ein Amerikaner, der eben nicht dieses nie enden wollende Schuldbewusstsein in sich trägt. Das kommt mir vor wie im Mittelalter (und im "Leben des Brian"). Kaum sagt jemand das böse Wort, schon fliegen die Steine. Ich sehe in diesem Verhalten nur die Hysterie derjenigen, die mit aller Gewalt versuchen, diese Schattenseiten in sich selbst zu verdrängen. Gerade aber die, die am lautesten schreien werden als ersten ihre dunklen Seiten offenbaren. Das gab's nun schon viel zu oft. Würden da nicht immer so viele politisch korrekte Heulsusen in Hysterie ausbrechen, wenn sich jemand verplappert, bekäme das kein Mensch mit und die Wirkung wäre gleich Null. Aber man bekommt schon fast das Gefühl, dass es denen genau darum geht, dieses Gedankengut zu verbreiten. Aus geistiger Sicht tun sie nämlich genau das und sind somit nicht besser als die, über die sie sich so künstlich aufregen.
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